Kommende Ausstellung

*Frauen im Bundeshaus*

Bern, 25. Oktober bis 20. Dezember 2021

Die Ausstellung *Frauen im Bundeshaus* ist ein nationales Kunstprojekt der schweizerischen Gesellschaft bildender Künstlerinnen SGBK
Anlässlich des 50. Jubiläums des Stimm-und Wahlrechts der Frauen in der Schweiz.


www.sgbk-kunst-im-bundeshaus.ch

Kunst transportiert ein Anliegen.


"Rosen der Helvetia" zeigen auch, dass es möglich ist an einer nationalen Kunstausstellung ein Kunstwerk, (mit unter andern Künstlerinnen), im Bundeshaus auszustellen, welches repräsentativ dafür steht, sozial-kulturelle Anliegen und Kunst zu vereinen.
Das ganze Werk basiert auf Freiwilligkeit. Förderung gibt es keine. Warum ist das so?
"Meine Helvetia" soll darauf hinweisen, das Kunst auch die Gesundheit fördert, anregt  inspiriert und vernetzt. In der Schweiz ist mir keine Institution bekannt, welche die Förderung zwischen Kunst- Sozialkunst und Therapeutischer- Kunst begünstigt.
Die Sparten sind getrennt.  "Ein Zusammendenken und -arbeiten von Kunst und Kultur, Sozial-und Gesundheitswesen",  wäre auch in der Schweiz wünschenswert.
"Zu stark ist das Silodenken in Förderpolitik und -verwaltung verankert, die säuberlich trennt: Entweder wird eine Aktivität künstlerischen Ansprüchen gerecht, sie dient therapeutischen Zwecken oder sie ist eine Sozialmassnahme."
"Erste Ansätze eines Paradigmenwechsels ", 
sind auch in der Schweiz spürbar und dringend notwendig.

 (Eingeklammerter Text aus: Ig Kultur Zentralorgan für Kulturpolitik und Propaganda ISSN 1818-1694)en

"Rosen der Helvetia" - Idee und Gestaltung: Anna Aregger Brunner


Vor 50 Jahren sagten die Schweizer Männer an der Urne endlich JA zum eidgenössischen Frauenstimme- und Wahlrecht. Über 100 Jahre kämpften Frauen in unserem Land für ihre Rechte. Eine Gesellschaft braucht Gleichberechtigung, Zusammenhalt und Solidarität, davon bin ich zu tiefsten überzeugt. Diese Gedanken liegen auch diesem Werk zugrunde. Das Resultat: Eine moderne Helvetia, ausgestattet mit 50 Rosen zum 50-Jahr-Jubiläum 
(1971 bis 2021/22), gestaltet - nicht im Alleingang, sondern  von 49 Frauen und einem Mann, die ihre individuellen, rebellischen, aber auch konsenssuchenden, politischen und persönlichen Visionen visualisierten. Für eine starke Schweiz. Zusammen haben wir eine zukunftsweisende Helvetia kreiert, ihr ein Profilgegeben, vielfältig und bunt, mit Rosen, die dank ihrer Stacheln, aber auch ihrer überwältigenden Pracht Kampf und erblühende Schönheit zugleich symbolisieren.
Die Rose 2022, "die Rose der Zukunft" überliess ich meiner Studienkollegin Rosa Boog. Sie trägt ein Kind und damit die Zukunft unter dem Herzen. Für beides wird sie Verantwortung tragen. So, wie wir alle es sollten; für uns, die Gemeinschaft, die Schweiz, den ganzen Planeten.
Die Kreativität und die Bereitschaft aller Beteiligten, einen kreativen Geist ins Bundeshaus zu tragen, hat mich beeindruckt. Entstanden ist eine Dynamik, die weit über dieses Projekt 
Blüten tragen wird.

Mein persönlicher Wunsch an die Politikerinnen und Politiker in Bundesbern:
Es braucht Offenheit und Mut, das Gegenüber nicht um jeden Preis überzeugen zu wollen, sondern ihm zuzuhören, sich aufs Vis à Vis einzulassen. Doch nur in echtem Austausch entsteht Neues, entsteht Wunderbares, Schönes.
Anna Aregger 

Namensliste der Rosen

Rose 1971  Ursula Gafner  Statement:„Allen Frauen, die den langen Weg des Kampfes gegangen sind, gebührt große Wertschätzung.
Rose 1972  Silvana Picardi   Statement:  „Natur, Freiheit, Leben und Farben“
Rose 1973  Brigitte Schökle  Statement: „Die Rose der schweizerischen Helvetia 1971-2021“
Rose 1974  Deborah Epstein
 Rose 1975  Michèle Schmid
 Rose 1976  Aimée Schmid
Rose 1977  Cornelia Hofstetter (SfGBB KT)
Rose 1978  Anna Aregger Brunner (SfGBB KT)
Rose 1979  Richard Sin (SfGBB KT)
Rose 1980  Loraine Sin  
 Rose 1981  Asita Batoe
 Rose 1982  Sonja Wüthrich  (SfGBB KT) „Das Tor zur Welt“
Rose 1983  Ewa Felippi
Rose 1984  Fränze Aerni  (SfGBB KT)
Rose 1985  Gabriela Jaroš Statement: “Ich möchte dass die zärtliche Weisheit der ursprünglich reinen Liebe in der Mutterkraft im Bundeshaus wirkt“
Rose 1986  Angela Schnider
Rose 1987  Bojana Savic
Rose 1988  Petra Schnider
Rose 1989  Sabina Kunz
Rose 1990  Vrene Ryser  Statement: „Mehr Toleranz für Chaos“
 Rose 1991  Yvonne Pispico  (SfGBB KT)
 Rose 1992  Jacqueline Brugger
Rose 1993  Barbara Duss Clownin, Berlin
Rose 1994/95  Vera Gerber  (SfGBB KT)
Rose 1996  Nina Viganò
Rose 1997  Julia Siegenthaler  (SfGBB KT)
 Rose 1998  Jennifer Weber Lankester
Rose 1999  Eva Capdevila  (SfGBB KT)
Rose 2000  Jessica Bonchi Woo  (SfGBB KT)
Rose 2001 Constanze Halle  (SfGBB KT)
Rose 2002/03  Ewa Felippi
Rose 2004  Susanne Birgelen
Rose 2005  Elena Viganò
Rose 2006  Seline Burn
Rose 2007  Nicole Salathé (Kulturplatz srf)
 Rose 2008  Mona Vetsch (Mona Mittendrin)
Rose 2009  Sulamith Buser
Rose 2010  Silvia Steffen  (SfGBB KT)
Rose 2011 Mirela Vernier (SGBK)
 Rose 2012  Alicia Leu
 Rose 2013/18  Anna Aregger Brunner (SfGBB KT)
Rose 2014  Elfi Zangger Thoma  (SGBK)
Rose 2015  Marisa Lankester  (Dagerous Odds)
Rose 2016  Elisabeth Aregger  Statement: "Aktives Hören und Sehen ermutigt zum Handeln mit Weisheit“
Rose 2017  Theres Aregger
Rose 2018  Theres Aregger senior
Rose 2019/20  Carol Pia Lussi  (SfGBB KT
Rose 2021 Sofia Frautschi
Rose 2022  Rosa Boog  (SfGBB KT) Statement: „Eine Erinnerung daran, dass wir auch in der Zukunft nicht vergessen sollen, nach der Gleichberechtigung und der starken Helvetia Ausschau zu halten.“


Mit besten Dank an alle Mitwirkenden für ihre großartigen Beiträge.
Besonderen Dank an Elfi Zangger Thoma SGBK für das Projekt "Frauen im Bundeshaus".

An die Schulleitung Silvia Steffen und Roger Spindler, (Intermediale Kunsttherapie SfG Bern:Biel.) An Aimée Schmid für die grafische Umsetzung der Messing-Rosen, so wie and die Firma Grafe AG. Nicole Salathé die mein Statement auf den Punkt bringt. Und „last but not least“ ein Danke an meinen Ehemann, Beat Brunner fürs aussägen der Silhouette. Anna Aregger

 
 

Rose

Sie steht für die Liebe. Sie schenkt man bei Feierlichkeiten. 50 Jahre Frauenstimmrecht. 50 Rosen für jedes Jahr eine. Eine Feierlichkeit. 

Stimmzettel

Vor mehr als 50 Jahren kämpften die Schweizer Frauen für das Frauenstimmrecht. Sie kämpften gemeinsam für eine Sache. Heute malen wir gemeinsam und EHREN die Sache.

Wirkung

Politische Entscheide betreffen uns. Jede Gemeinschaft ist politisch und prägt jeden von uns. Wie wir etwas tun formt uns und unsere Gesellschaft. Unsere Haltung und unser Handeln zeigen Wirkung.

Herzenswunsch

Eine Rose zu gestalten und diese auf der Helvetia ins Bundeshaus zu tragen und zu hoffen, es möge auf gesunden Boden fallen und einen guten Geist aktivieren wäre schön. Einen Beitrag zur Förderung des We-Q und zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls.

Impressionen 

Rosen - Visionen

Vielen Dank für die grossartigen Beiträge und die wunderschöne Post!

Bereit für das Bundeshaus!

Helvetia mit Durchblick!